Fällt ein Feiertag auf einen Donnerstag oder Freitag, lässt sich das Wochenende einfach verlängern. Die Brückentage 2025 bieten auch wieder gute Möglichkeiten dafür. So fällt zum Beispiel der 1. Mai als bundesweiter Feiertag auf einen Donnerstag. Mit einem Urlaubstag sind dann vier Tage Erholung am Stück möglich. Auch an Ostern und Weihnachten lässt sich ein längerer Urlaub planen.
Folgende Tage sollten sich Brückenbauer also am besten schon jetzt im Urlaubskalender markieren.
Ostern 2025 fällt auf den späten Zeitraum vom 18. (Karfreitag) bis 21. April (Ostermontag). Mit geschickter Urlaubsplanung lassen sich mit wenigen Urlaubstagen viele zusammenhängende freie Tage herausholen:
Da der Tag der Arbeit am 1. Mai 2025 auf einen Donnerstag fällt, bietet es sich an, den 2. Mai als Brückentag einzuplanen. Auf diese Weise lassen sich vier zusammenhängende freie Tage ideal für etwa einen Kurzurlaub nutzen.
Die folgenden Frühlings-Feiertage sind 2025 recht spät. Christi Himmelfahrt fällt 2025 auf den 29. Mai, wie immer ist der Feiertag ein Donnerstag. Wer den 30. Mai als Brückentag nutzt, kann sich so über ein langes Wochenende mit insgesamt vier freien Tagen freuen.
Nach Christi Himmelfahrt folgt Pfingsten, das 2025 auf Sonntag, den 8. Juni, und Montag, den 9. Juni, fällt. Wer hier clever und früh plant, kann sich eine Auszeit von bis zu 12 Tagen sichern:
In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland wird am 19. Juni 2025 Fronleichnam gefeiert. Der Feiertag fällt wie immer auf einen Donnerstag - eine weitere Möglichkeit für ein verlängertes Wochenende.
Im Jahr 2025 bieten sowohl Mariä Himmelfahrt am 15. August, der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober als auch der Reformationstag am 31. Oktober die Gelegenheit für ein verlängertes Wochenende, da diese Feiertage auf einen Freitag fallen und so drei aufeinanderfolgende freie Tage ermöglichen.
Aber: Mariä Himmelfahrt ist nur in Bayern und Saarland und der Reformationstag nur in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen ein gesetzlicher Feiertag.
Das ist der 1. November und der Tag nach dem Reformationstag. Er ist in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ein Feiertag und fällt auf einen Samstag.
Der Feiertag der evangelischen Kirche ist nur noch in Sachsen ein gesetzlicher freier Tag und fällt 2025 auf Mittwoch, den 19. November. Auch hier sind wieder entweder mit zwei Urlaubstagen fünf freie Tage am Stück möglich oder mit vier Urlaubstagen neun freie Tage.
Heiligabend und Silvester gelten nicht als gesetzliche Feiertage, daher müssen Beschäftigte in vielen Betrieben dafür einen halben oder ganzen Urlaubstag einplanen, wenn sie an diesen Tagen trotzdem freihaben wollen. Im Jahr 2025 fallen beide Tage auf einen Mittwoch. Der 25. und 26. Dezember sind entsprechend ein Donnerstag und ein Freitag, liegen für ein langes Wochenende also ohnehin günstig.
Der 1. Januar 2026 fällt auf einen Donnerstag. Über Weihnachten und Neujahr sind also folgende lange Urlaubskombis möglich:
Wer sich die begehrten Urlaubstage sichern möchte, sollte sich frühzeitig mit Team und Vorgesetzten absprechen. Denn in manchen Fällen kann der Arbeitgeber den Urlaubsantrag ablehnen.
Für den Urlaubsantrag an Brückentagen gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie bei jedem anderen Urlaub. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Urlaubsantrag zu prüfen und nach Möglichkeit zu berücksichtigen. In seltenen Fällen kann er ihn ablehnen. „Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn dringende betriebliche Gründe wie zum Beispiel eine ernsthafte Unterbesetzung dagegen sprechen oder wenn die Urlaubswünsche anderer Mitarbeiter vorrangig zu berücksichtigen sind, etwa weil sie mit Kindern sozial schutzwürdiger sind“, erläutert die Fachanwältin für Arbeitsrecht Kathrin Schulze Zumkley.
Eine schwierigere Frage bei Brückentagen ist, ob der Arbeitgeber Urlaub ablehnen kann, weil dieser zusammenhängend genommen werden muss. Laut Bundesurlaubsgesetz sind mindestens zwölf Tage am Stück pro Jahr vorgeschrieben. Hat der Arbeitnehmer diesen zusammenhängenden Urlaub bereits genommen, kann der Arbeitgeber einzelne Tage – wie Brückentage – nicht ablehnen, solange keine dringenden betrieblichen Gründe dagegen sprechen, so Schulze Zumkley. (lkl mit dpa)
2024-10-16T03:37:03Z